Home
Daiya Lufthansa Douglas DC-7 Daiya Lufthansa Douglas DC-7 Lufthansa Douglas DC-7 D-AGEO von "Daiya". Fantasiemodell.
Dieses Blechmodell ist äußerst merkwürdig, weil Lufthansa den nachgebildeten Flugzeugtyp nie in der Flotte hatte. Es handelt sich um eine Douglas DC-7 - eine Maschine, die in den 1950er Jahren bei vielen Fluggesellschaften im Interkontinentalverkehr eingesetzt wurde - nur nicht bei der Lufthansa. Den japanischen Spielzeugherstellers Daiya störte das offenbar nicht. Nachdem das Modell in den Farben mehrerer Airlines aus den USA und Europa auf den Markt gekommen war, wurde es kurzerhand auch in Lufthansa-Bemalung verkauft. Ein Friktionsantrieb bewegt die vier Propeller. ebay war die Quelle für diesen Flieger im Juni 2007.
Daiya Lufthansa Douglas DC-7
Yone Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB Version 1 Yone Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB Version 1 Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB von "Yonezawa". Fantasiemodell. Version 1.
Und gleich noch ein Fantasiemodell: Eine "Electra" des US-Flugzeugherstellers Lockheed hatte die Lufthansa auch nie in der Flotte. Den japanischen Spielzeughersteller "Yonezawa" kümmerte diese Tatsache nur wenig: Nachdem das Unternehmen seine Electra bereits in den Farben mehrerer anderer Airlines auf den Markt gebracht hatte, wurde für den deutschen Markt auch ein Lufthansa-Modell gefertigt.
Leider ist mein Modell nicht im allerbesten Zustand. Der Elektroantrieb funktioniert nicht mehr. Außerdem sind einige Propellerblätter beschädigt. Das Modell habe ich bei ebay gekauft.
Yone Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB Version 1
Yone Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB Version 2. Yone Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB Version 2. Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB von "Yonezawa". Fantasiemodell. Version 2.
In einer zweiten Version brachte "Yonezawa" etwas später dieses Modell auf den Markt: Hier zeigt sich die Lockheed "Electra" zwar erneut in der Lufthansa-Farbgebung der frühen 1960er Jahre - diesmal sind die Tragflächen aber aus Kunststoff und in die Propeller sind rote und grüne Lämpchen eingebaut, die im Betrieb leuchten. Bei drehenden Propellern entsteht besonders im Dunkeln ein sehr interessanter Effekt. Mit den Gummireifen am Bugrad wirkt das Modell realistischer als in der ersten Fassung. Im Sommer 2011 habe ich das Modell bei einem italienischen ebay-Verkäufer mit dem Originalkarton für meine Sammlung erworben.
Yone Lufthansa Lockheed Electra D-ABOB Version 2.
Toys Nomura Lufthansa CL-44 Frachter Toys Nomura Lufthansa CL-44 Frachter Lufthansa CL-44 Frachter D-ALOB von "Toys Nomura". Fantasiemodell.
Auch der hier abgebildete Frachter von "Toys Nomura" flog nie bei Lufthansa: Eine Canadair CL-44. Nachdem die Propeller gestartet sind, rollt das Modell los - bleibt dann aber nach einer Weile stehen und knickt das Heck zur Seite weg, wodurch (wie beim Original) die Beladung mit Fracht ermöglicht wird. Kurz darauf schließt sich der Rumpf wieder, und der Ablauf beginnt von Neuem. Leider kann der gelbe Container nicht entnommen werden - er ist fest installiert.
Zu den bekanntesten Betreibern der CL-44 gehörte die ehemalige US-Fluggesellschaft "Flying Tiger Line". Das Modell habe ich im Januar 2011 von einem Schweizer Sammler gekauft.
Toys Nomura Lufthansa CL-44 Frachter
Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 1 Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 1 Lufthansa Vickers Viscount von "Tomy Toys". Version 1.
Nachdem Schuco mit seiner "Radiant 5600" bereits ab 1958 die Vickers Viscount als Spielzeug vermarktete, kam in den 1960er Jahren dieses ähnliche Modell in den Handel. Der japanische Hersteller "Tomy Toys" setzte dabei wie "Schuco" auf elektrisch betriebene Propeller. Dazu kam ein aufklappbares Cockpit mit mehreren Hebeln, die verschiedene Funktionen in Gang setzen. Die Unterseite des Rumpfes und die Tragflächen bestehen bei der "Tomy" Viscount aus Kunststoff. Das Modell ist 47 cm lang und hat eine Spannweite von 48 cm.
Gekauft im Oktober 2007 von einem ebay-Verkäufer in England.
Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 1
Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 2 Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 2 Lufthansa Vickers Viscount von "Tomy Toys". Version 2.
Version Nummer 2 der "Tomy Toys" Viscount ist mit einem Lautsprecher auf dem oberen Rumpf ausgestattet. Nach dem Start der Propeller kündigt eine englischsprachige Stewardess den bevorstehenden Abflug an. Ich nehme an, dass die Stimme auf einer kleinen Schallplatte gespreichert ist, die sich im Modell befindet. Interessant ist, dass der "LUFTHANSA"-Schriftzug am vorderen Rumpf zusammengestaucht wurde, um Platz für den Lautsprecher zu schaffen.
Das Modell habe ich im Februar 2011 mit Originalkarton von einer ebay-Verkäuferin in den USA erworben.
Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 2
Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 3 Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 3 Lufthansa Vickers Viscount von "Tomy Toys". Version 3.
Eine dritte Version der "Tomy Toys" Viscount hatte einen teilweise offenen Rumpf mit einer Passagierkabine unter Plexiglas. Zu den üblichen batteriebetriebenen Funktionen wie dem Start-Stop-Mechanismus bei den Propellern kam hier noch eine Stewardess-Figur dazu, die sich durch die Kabine bewegt. Gestartet werden alle Funktionen auch bei diesem Modell mit Hilfe von Hebeln im aufklappbaren Cockpit. Auf diesem Modell sind keine Passagiere in der Fenster-Lithografie vorhanden.
Diese Viscount ist im März 2010 via ebay in meiner Lufthansa-Sammlung gelandet.
Tomy Lufthansa Vickers Viscount Version 3
Yanoman Lufthansa Boeing 707 Version 1 Yanoman Lufthansa Boeing 707 Version 1 Lufthansa Boeing 707 D-ABOB von "Yanoman". Version 1.
Von japanischen Spielzeugherstellern wurden nur wenige Vollblechmodelle der Boeing 707 auf den Markt gebracht. Dies ist eines davon: Die 707 von "Yanoman", hergestellt vermutlich in den späten 1960er Jahren. Statt eines Bugrades gab es bei diesem Modell ein Stützrad unter dem Leitwerk, was Puristen natürlich sehr unrealistisch finden.
Die erste Version wurde mit Batterieantrieb, aber ohne Kabelfernbedienung in die Geschäfte gebracht. Die Positionslampen in den Tragflächen leuchten auf, wenn sich der Jet bewegt.
Das Modell ist seit März 2011 mit dem Originalkarton in meiner Sammlung.
Yanoman Lufthansa Boeing 707 Version 1
Yanoman Lufthansa Boeing 707 Version 2 Yanoman Lufthansa Boeing 707 Version 2 Lufthansa Boeing 707 D-ABOB von "Yanoman". Version 2.
Eine zweite Fassung der "Yanoman" Boeing 707 von wurde mit Kabelfernbedienung veröffentlicht - vermutlich auch in den späten 1960er Jahren. Wie bei Version 1 leuchten die Positionslampen in den Tragflächen auf, wenn das Modell in Betrieb genommen wird. Bei beiden 707-Modellen von "Yanoman" ist die Lufthansa-Farbgebung der frühen 1960er Jahre sehr gelungen, vor allem das sogenannte "Parabel-Design" am Bug.
Das Modell habe ich im Januar 2009 für meine Sammlung gekauft.
Yanoman Lufthansa Boeing 707 Version 2
Alps Lufthansa Boeing 707 Alps Lufthansa Boeing 707 Lufthansa Boeing 707 D-ABOB von "Alps".
Als die Lufthansa 1960 ins Jet-Zeitalter startete, kam diese Boeing 707 des japanischen Herstellers "Alps" in die Geschäfte. Wie so oft bei japanischem Blechspielzeug gibt es bewusste oder unbewusste Abweichungen vom Original. Das ist auch hier der Fall: Das Modell sieht nicht unbedingt aus wie eine Boeing 707, aber welches Kind interessierte das schon? Es hat tolle batteriebetriebene Funktionen, wie zum Beispiel ein lenkbares Bugrad.
Ich war sehr froh, als ich dieses Modell mit dem Originalkarton im Juni 2007 via ebay von einem Verkäufer in den USA erwerben konnte.
Alps Lufthansa Boeing 707
Nomura Lufthansa Boeing 707 Passagierversion 1 Nomura Lufthansa Boeing 707 Passagierversion 1 Lufthansa Boeing 707 D-ABOB von "Toys Nomura". Passagierversion 1.
Nach Einführung der Boeing 707 bei der Lufthansa stellte auch der japanische Hersteller "Toys Nomura" ein Modell davon her. Das Flugzeug hat einen batteriebetriebenen Elektromotor. Die Triebwerke beginnen zu leuchten, wenn das Modell gestartet wird. Anders als andere Spielzeugfirmen setzte Nomura bei der Produktion solcher "Blech"-Modelle bereits sehr früh auch auf Kunststoffteile - der untere Rumpf der 707 ist komplett aus Plastik.
eBay war die Quelle für diesen Flieger im Herbst 2007. Ich konnte es damals im Originalkarton erwerben.
Nomura Lufthansa Boeing 707 Passagierversion 1
Nomura Lufthansa Boeing 707 Passagierversion 2 Nomura Lufthansa Boeing 707 Passagierversion 2 Lufthansa Boeing 707 D-ABOT von "Toys Nomura". Passagierversion 2.
Diese "Nomura"-707 gleicht dem oben abgebildeten Modell bis auf drei wichtige Kleinigkeiten: Erstens wurde der Lufthansa-Schriftzug an das Design der späten 1960er Jahre angepasst. Die Buchstabengruppe ist nun nicht mehr langgestreckt auf einem großen Teil des Flugzeugs angebracht, sondern nur noch am vorderen Rumpf. Zweitens hat das Modell mit D-ABOT eine andere Kennung. Drittens sehen die Triebwerke nun aus wie die Pratt & Whitney Turbofans, die Lufthansa Mitte der 1960er Jahre bestellt hatte.
Im Oktober 2009 konnte ich diese batteriebetriebene 707 bei ebay für meine Sammlung kaufen.
Nomura Lufthansa Boeing 707 Passagierversion 2
Nomura Lufthansa Boeing 707 Frachter Nomura Lufthansa Boeing 707 Frachter Lufthansa Boeing 707 D-ABDS von "Toys Nomura". Frachtversion.
Mitte der 1960er Jahre begannen viele Fluggesellschaften, ihre Jets auch als Nur-Frachter einzusetzen - so auch die Lufthansa. Mit speziellen 707-Maschinen wollte man sich ein Stück vom immer größer werdenden Logistikmarkt abschneiden.
Die Spielzeugindustrie reagierte auf diesen Trend mit Frachter-Modellen - auch "Toys Nomura". Ein Vorteil: Kinder konnten endlich mit den Flugzeugen mehr anstellen, als sie nur fahren zu lassen - denn durch die aufklappbare Ladeluke ließ sich ein mitgelieferter Frachtcontainer in die Maschine legen. Das Modell landete Anfang 2007 in meiner Lufthansa-Flotte.
Nomura Lufthansa Boeing 707 Frachter
Tomiyama Lufthansa Boeing 707 Tomy Lufthansa Boeing 707 Lufthansa Boeing 707 D-ABFP von "Tomy Toys".
Die schönste Spielzeug-Nachbildung einer Boeing 707 ist meiner Meinung nach dem japanischen Hersteller "Tomy Toys" gelungen. Das Modell besticht durch eine Reihe interessanter elektrischer Funktionen, die mit Hebeln auf und unter dem Flugzeugrumpf ausgelöst werden können. Außergewöhnlich ist dabei das einziehbare Fahrwerk. Die Turbofan-Triebwerke sind für ein Blechflugzeug sehr detailgetreu. Ebenfalls sehr gut gemacht ist die Lufthansa-Lackierung der frühen 1960er Jahre. Nicht korrekt ist dagegen das Kennzeichen D-ABFP. Die 707 habe ich im Sommer 2007 von einem englischen Sammler gekauft.
Tomiyama Lufthansa Boeing 707
Alps Lufthansa Boeing 727 Alps Lufthansa Boeing 727 Lufthansa Boeing 727 D-ABAR von "Alps".
Mit Einführung der Boeing 727 bei der Lufthansa im Jahr 1964 begannen viele Spielzeug-Hersteller damit, den "Europa Jet" als Modell in die Geschäfte zu bringen - in diesem Fall das japanische Unternehmen "Alps". Der hier vorliegende Vollblechflieger wurde interessanterweise noch in den Lufthansa-Farben der frühen 1960er Jahre produziert, obwohl die echten 727 in einer ganz neuen Lackierung ausgeliefert wurden. Als Vorlage für die 727 nutzte "Alps" ganz wohl ein Caravelle-Modell aus dem eigenen Hause - lediglich das T-Leitwerk wurde abgeändert.
Die "Alps"-727 konnte ich im Januar 2013 mit dem Originalkarton bei ebay erwerben.
Alps Lufthansa Boeing 727
TT Lufthansa Boeing 727 D-ABIB TT Lufthansa Boeing 727 D-ABIB Lufthansa Boeing 727 D-ABIB von "Takatoku Toys / TT".
Auch der japanische Spielzeug-Fabrikant "Takatoku Toys" ("TT") stellte den "Europa Jet" her. Das Vollblechmodell wurde statt mit einem Bugrad mit einem Stützrad am Heck ausgestattet, was für einen etwas merkwürdigen Auftritt sorgt. Lithografiert ist es in den Lufthansa-Farben von Mitte der 1960er: Dieses Design wurde mit der Auslieferung der ersten Boeing 727 im Jahr 1964 eingeführt.
Die "TT"-727 habe ich im März 2014 mit dem Originalkarton bei ebay für meine Sammlung gekauft.
TT Lufthansa Boeing 727 D-ABIB
Asahi Lufthansa Boeing 727 mit Friktionsantrieb Asahi Lufthansa Boeing 727 mit Friktionsantrieb Lufthansa Boeing 727 D-ABIB von "Asahi". Version 1.
Ebenfalls ein Vollblech-Modell ist diese Boeing 727 von "Asahi" - und auch dieser lieger wurde statt mit Bugrad mit einem Stützrad am Heck ausgeliefert. Die Kennung D-ABIB ist korrekt - und auch die Bezeichnung "Europa Jet" ist auf dem vorderen Rumpf zu finden, allerdings nur auf einer Seite. Das Modell gab es auch als Version mit Batterieantrieb.
Die 727 habe ich im September 2010 im Originalkarton bei eBay für meine Sammlung ersteigert.
Asahi Lufthansa Boeing 727 mit Friktionsantrieb
Asahi Lufthansa Boeing 727 mit Batterieantreb Lufthansa Boeing 727 mit Batterieantreb Lufthansa Boeing 727 D-ABIB von "Asahi". Version 2.
"Asahi" stellte die Boeing 727 auch mit Batterieantrieb her: Während der Rumpf und Tragflächen mit dem oben abgebildeten Friktionsmodell identisch sind, wurde der Friktionsmechanismus der Räder durch einen elektrischen Antrieb ersetzt. Eine Kabel-Fernsteuerung ist direkt mit dem Radkasten verbunden. Auch dieses Modell ist - bis auf die Gummireifen - komplett aus Blech. Wie auch beim Friktionsmodell sind die Steuerflächen auf den Tragflächen und auf dem Leitwerk sehr detailliert.
Das Modell konnte ich Anfang 2008 in meine Sammlung aufnehmen.
Lufthansa Boeing 727 mit Batterieantreb
Marx Lufthansa Boeing 727 Marx Lufthansa Boeing 727 Lufthansa Boeing 727 D-ABOL von "Louis Marx Co.".
Auch das US-Unternehmen "Louis Marx Toys Company" verkaufte batteriebetriebene 727-Modelle mit Lufthansa-Lithografie. Die Flugzeuge wurden in Japan hergestellt: Auf der Verpackung ist zu lesen "Made in Japan by Toys Nomura".
Die Marx-727 ist nicht unbedingt ein perfektes Abbild des Originals: Vor allem der Luft-Einlass an Triebwerk Nr. 2 sieht nicht besonders echt aus. Wie auch andere Modelle aus den 1960er Jahren ist das Modell nur teilweise aus Blech: Der untere Rumpf besteht aus Kunststoff. Die 727 ist seit Anfang 2007 mit dem Originalkarton in meinem Besitz.
Marx Lufthansa Boeing 727
Masudaya Lufthansa Boeing 727 Masudaya Lufthansa Boeing 727 Lufthansa Boeing 727 D-ABIC von "Masudaya" ("Modern Toys").
Dieses Vollblechmodell einer Lufthansa Boeing 727 stammt aus dem Hause "Masudaya" ("Modern Toys"). Mit einer Länge von 32 cm ist es ein wenig kleiner als die üblichen japanischen Blech-Jets - die Spannweite ist 27 cm. Das Flugzeug ist batteriebetrieben. Auch dieses Modell trägt die Lufthansa-Bemalung von Mitte der sechziger Jahre, als die ersten 727 an Lufthansa ausgeliefert wurden.
Die 727 habe ich im Februar 2010 mit dem Originalkarton bei eBay ersteigert.
Masudaya Lufthansa Boeing 727
Jyesa Lufthansa Boeing 727 Jyesa Lufthansa Boeing 727 Lufthansa Boeing 727 D-ABIF von "Jyesa".
Dieses Modell ist eigentlich gar kein japanischer Blechflieger, hat aber einen japanischen Hintergrund: Der spanische Spielzeughersteller "Jyesa" stellte es als Lizenzprodukt her - als Original diente eine 727 von "Masudaya". Auch dieses Modell ist nicht unbedingt eine gelungene Nachbildung des Vorbildes - es kam zu dieser zeit lediglich darauf an, ein 727-ähnliches Spielzeug auf den Markt zu bringen, denn schließlich war der Dreistrahler damals einer der beliebtesten Jets weltweit. Der obere Rumpf ist aus Blech, der untere Rumpf aus Kunststoff.
Ein Sammler aus Alicante hat mir das Modell mit dem Originalkarton im Dezember 2007 verkauft.
Jyesa Lufthansa Boeing 727
Nomura Lufthansa Boeing 727 Nomura Lufthansa Boeing 727 Lufthansa Boeing 727 D-ABIN von "Toys Nomura".
Ebenfalls eine Mischung aus Blech- und Kunststoffmodell ist diese Boeing 727 des japanischen Herstellers "Toys Nomura". Für ein Spielzeug trifft der Flieger das Design der 727 recht gut. Auch die Kennung D-ABIN ist realistisch. Auffällig ist allerdings der graue Lufteinlass für das obere Triebwerk - beim Original war diese farbliche Abweichung nie vorhanden. Vermutlich wurde dieses Modell in den frühen 1970er Jahren produziert.
Die Nomura 727 habe ich im Februar 2010 mit dem Originalkarton von einem deutschen ebayer gekauft.
Nomura Lufthansa Boeing 727
Lufthansa Boeing 727 eines unbekannten Herstellers Lufthansa Boeing 727 eines unbekannten Herstellers Lufthansa Boeing 727 eines unbekannten Herstellers.
Auch diese Boeing 727 wurde nicht in Japan produziert - ich habe sie dennoch hier aufgeführt, weil das Modell aus Fernost stammt. Ein unbekannter Hersteller in Hong Kong hat es um 1970 auf den Markt gebracht. Wie bei vielen anderen Modellen aus dieser Zeit sind auch hier fast alle Teile komplett aus Plastik - lediglich der obere Rumpf besteht noch aus Blech. Die 727 ist batteriebetrieben: Die Triebwerke und die Positionslampen leuchten auf, sobald sich der Flieger in Bewegung setzt.
Das Modell konnte ich im November 2009 bei ebay mit dem Originalkarton erwerben.
Lufthansa Boeing 727 eines unbekannten Herstellers
Nomura Lufthansa Boeing 737 old font Nomura Lufthansa Boeing 737 old font Lufthansa Boeing 737 D-ABEA von "Toys Nomura". Version 1.
Im Dezember 1967 nahm die Lufthansa als Erstbesteller die weltweit erste Boeing 737 in Empfang. Das als "City Jet" bekannt gewordene zweistrahlige Kurzstreckenflugzeug wurde vom japanischen Hersteller "Toys Nomura" nachgebildet. Zu dieser Zeit bestanden "Blechflugzeuge" kaum noch aus Blech - wie bei anderen Nomura-Jets ist der untere Rumpf komplett aus Kunststoff gefertigt.
Bei dieser 737 ist der "LUFTHANSA"-Schriftzug noch komplett in Großbuchstaben aufgedruckt. Einige Jahre später gab es noch eine zweite Version mit dem aktuellen Schriftzug.
Nomura Lufthansa Boeing 737 old font
Nomura Lufthansa Boeing 737 new font Nomura Lufthansa Boeing 737 new font Lufthansa Boeing 737 D-ABEA von "Toys Nomura". Version 2.
Diese etwas spätere Fassung der Nomura Boeing 737 ist bis auf ein kleines Detail identisch mit dem Vorgänger: Der "Lufthansa"-Schriftzug wurde an das damals neue Design mit Kleinbuchstaben angepasst. Ende der 1960er Jahre hatte der Grafiker Otl Aicher diesen Schriftzug - zusammen mit anderen Designänderungen - im Auftrag der Lufthansa entworfen.
Das Modell ist batteriebetrieben. Große Positionslampen auf den Tragflächen leuchten genauso wie die Triebwerke auf, wenn sich die 737 über den Boden bewegt. Ein Sammler aus dem Raum Stuttgart schenkte mir im März 2010 eine schöne Reproduktion des Originalkartons. Vielen Dank!
Nomura Lufthansa Boeing 737 new font
Modern Toys Lufthansa Boeing 737 D-ABOS Modern Toys Lufthansa Boeing 737 D-ABOS Lufthansa Boeing 737 D-ABOS von "Modern Toys"
Dieses Boeing 737-Modell wurde von "Modern Toys" so ausgeliefert wie die Original-Maschinen - nämlich im Lufthansa-Design der 1970er Jahre. Ab 1968 gingen die ersten Flugzeuge mit der sogenannten "Spiegelei-Bemalung" in den Liniendienst. Das hier vorliegende Vollblech-Modell ist mit einer Länge von 52 cm und einer Spannweite von 48 cm recht groß. Lediglich die JTD-8-Triebwerke von "Pratt & Whitney" sind aus Plastik nachgebildet.
Das Modell habe ich Anfang Juni 2015 außerhalb von ebay gekauft. Nachdem die Auktion ohne Gebote abgelaufen war, machte ich dem Verkäufer ein Angebot, auf das er gleich einging.
Modern Toys Lufthansa Boeing 737 D-ABOS
Nomura Lufthansa Boeing 747 D-ABDR Nomura Lufthansa Boeing 747 D-ABDR Lufthansa Boeing 747 D-ABDR von "Toys Nomura".
Als sich in den späten 1960er Jahren die Boeing 747 als bisher größtes Passagierflugzeug ankündigte, brachte "Toys Nomura" dieses Spielzeug heraus: Ein batteriebetriebenes Modell des "Jumbo Jets" in der Lufthansa-Farben der späten 1950er Jahre. Die 747 basiert auf dem Plastik-Untergestell der ebenfalls von "TN" hergestellten Boeing 707. Gut erkennbar ist dies an der identischen Länge von 36 cm. Lediglich der Blech-Aufbau ist dem Design einer Boeing 747 angepasst.
Ein Sammler aus Darmstadt hat mir das Modell im März 2014 mit der Original-Box verkauft.
Nomura Lufthansa Boeing 747 D-ABDR
Haji Lufthansa Boeing 747 Haji Lufthansa Boeing 747 Lufthansa Boeing 747 von "Haji".
Vermutlich in den frühen 1970er Jahren stellte der Spielzeugfabrikant "Haji" diese Lufthansa 747 her - und zwar richtigerweise im damals neu eingeführten "Spiegelei"-Design mit dem runden Kranich-Logo am Heck. Das batteriebetriebene Modell ist - wie viele Modelle aus dieser Zeit - mit blinkenden Triebwerken und einem blechernen Turbinensound ausgestattet. Auch der Blech-Aufbau dieser 747 sitzt auf der Plastik-Schale eines 707-Modells, was am fehlerhaften Maßstab zu erkennen ist.
Ein Sammler aus Darmstadt hat mir das Modell im März 2014 mit der Original-Box verkauft.
Haji Lufthansa Boeing 747
Nomura Lufthansa McDonnell Douglas DC-10 Nomura Lufthansa McDonnell Douglas DC-10 Lufthansa McDonnell Douglas DC-10 von "Toys Nomura".
Vermutlich Mitte der 1970er Jahre kam dieses Modell einer McDonnell Douglas DC-10 von "Toys Nomura" auf den Markt. Der dreistrahlige Langstreckenjet flog ab 1974 bei Lufthansa und galt damals wegen seiner leisen und verbrauchsarmen Triebwerke als modernster Passagierjet seiner Zeit. Das batteriebetriebene Modell ist mit blinkenden Positionslampen und einem blechernen Turbinenklang ausgestattet. Nur noch die obere Rumpfhälfte und die Tragflächen sind aus Blech. Sogar das Leitwerk mit dem dritten Triebwerk ist aus Plastik.
Das Modell habe ich im März 2015 mit der Originalverpackung bei ebay-Kleinanzeigen gekauft.
Nomura Lufthansa McDonnell Douglas DC-10
Nomura Lufthansa Airbus A300 Nomura Lufthansa Airbus A300 NEU! Lufthansa Airbus A300 von "Toys Nomura".
Nachdem die Lufthansa 1976 den Airbus A300 auf ihren innerdeutschen und Europa-Routen eingeführt hatte, ließ der deutsche Spielzeug-Vertrieb "Dickie" aus Fürth den europäischen Großraum-Jet bei "Toys Nomura" in Japan fertigen. Das Modell basiert weitgehend auf der oben abgebildeten "Nomura" DC-10. Bis auf das Leitwerk sind alle Teile baugleich.
Das Modell habe ich im Sommer 2013 mit der Originalverpackung bei einem ebay-Verkäufer aus den USA gekauft.
Nomura Lufthansa Airbus A300
Kyowa Lufthansa Vickers VC-10 D-ABIB Kyowa Lufthansa Vickers VC-10 D-ABIB Lufthansa Vickers VC-10 von "Kyowa". Fantasiemodell.
Den hier von "Kyowa" nachgebildeten vierstrahligen britischen Langstreckenjet Vickers VC-10 hatte die Lufthansa nie in der Flotte. Soweit mir bekannt ist, gab es auch nie Planungen, den Flugzeugtyp anzuschaffen - obwohl die Lufthansa mit der Vickers Viscount gute Erfahrungen gemacht hatte. Charakteristisch für die VC-10 waren die vier Rolls-Royce "Conway"-Triebwerke am hinteren Rumpf. "Kyowa" stellte das Spielzeug mit Friktionsmechanismus und einem hinteren Stützrad her. Die Kennung D-ABIB stammt von einer Lufthansa Boeing 727.
Die "Kyowa" VC-10 konnte ich im Dezember 2013 bei ebay kaufen.
Kyowa Lufthansa Vickers VC-10 D-ABIB
Yonezawa Lufthansa Boeing 733 D-ABFI Yonezawa Lufthansa Boeing 733 D-ABFI Lufthansa Boeing 733 SST von "Yonezawa". Fantasiemodell.
Der geplante - aber nie gebaute - US-Überschalljet Boeing 733 wurde in den späten 1960er Jahren von "Yonezawa" auf den Markt gebracht. Den Entwurf hatte Boeing im Januar 1964 präsentiert. Es handelte sich um ein Flugzeug mit einem relativ konventionellen Rumpf und vier einzelnen Triebwerken in Gondeln. Die Tragflächen waren schwenkbar zwischen einer Pfeilung von 74° und 20°. In der 20°-Stellung sollte das Überschallflugzeug in der Lage sein, mit den Startbahnen auszukommen, wie sie von den damaligen Interkontinental-Jets benötigt wurden.
Die "Daiya" B-2707 habe ich mit der Originalverpackung im Juni 2013 bei ebay gekauft.
Yonezawa Lufthansa Boeing 733 D-ABFI
Daiya Lufthansa Boeing B-2707 SST Daiya Lufthansa Boeing B-2707 SST Lufthansa Boeing B-2707 SST von "Daiya". Fantasiemodell.
Der US-Überschalljet Boeing B-2707 wurde in den späten 1960er Jahren von "Daiya" auf den Markt gebracht. Lufthansa hatte zeitweise vier dieser SST-Maschinen (Supersonic Transport) auf der Bestell-Liste. Das Flugzeug war eine Weiterentwicklung des inzwischen eingestellten Projekts "Boeing 733". Noch bevor aber der Bau von zwei Prototypen beginnen konnte, stellte der US-Kongress das Projekt am 24. März 1971 ein. Das batteriebetriebene Modell hat Schwenkflügel, wie das Original. Dazu kommen beleuchtete Triebwerke und Jet-Geräusche.
Die "Daiya" B-2707 habe ich mit der Originalverpackung im Februar 2013 bei ebay gekauft.
Daiya Lufthansa Boeing B-2707 SST
Daiya Lufthansa Concorde D-ACON Daiya Lufthansa Concorde D-ACON Lufthansa Concorde D-ACON von "Daiya". Fantasiemodell.
Diese Concorde von "Daiya" kam in den späten 1960er Jahren in die Spielwarengeschäfte, nachdem Lufthansa drei Überschallflugzeuge dieses Typs bei dem britisch-französischen Herstellerkonsortium bestellt hatte. Mit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre zog Lufthansa die Bestellungen jedoch wieder zurück. Das batteriebetriebene Modell wurde im Lufthansa-Design der 1970er Jahre ausgeliefert.
Die "Daiya" Concorde habe ich mit der Originalverpackung im Februar 2013 bei ebay gekauft.
Daiya Lufthansa Concorde D-ACON
Koyo Lufthansa Helicopter Koyo Lufthansa Helicopter Lufthansa Sikorsky S-55 Hubschrauber D-ABIB von "Koyo Metal Co.". Fantasiemodell.
Und zum Schluss ein Luftfahrzeug, das die Lufthansa nie in der Flotte hatte: Ein Hubschrauber. Das kümmerte die Koyo Metal Co. ("K" in liegender Raute) anscheinend überhaupt nicht, als dieser Blech-Helikopter in Deutschland veröffentlicht wurde. Soweit ich weiß, handelt es sich um ein Modell des Sikorsky S-55 Hubschraubers. Interessant ist auch das Kennzeichen D-ABIB, da dies damals im Original auf einer Lufthansa Boeing 727 zu finden war. Daher vermute ich, dass der Hubschrauber etwa Mitte bis Ende der sechziger Jahre auf dem Markt war.
Den Blech-Hubschrauber habe ich 2006 bei ebay gekauft.
Koyo Lufthansa Helicopter
Modern Toys Lufthansa Volkswagen VW Bus Modern Toys Lufthansa Volkswagen VW Bus Lufthansa Volkswagen T1 Bus von "Masudaya" ("Modern Toys").
Diesen schönen "Air-Bus" hat der japanische Spielzeughersteller "Masudaya" ("Modern Toys") in den frühen 1960er Jahren nachgebildet: Den berühmten VW T1 Bus mit geteilter Frontscheibe. Das Blechmodell ist batteriebetrieben und wird mit einer Kabel-Fernsteuerung gelenkt. Bei VW ging der "Bulli" ab 1950 in Serie und wurde in der ersten Generation bis 1967 gebaut. Zum 50jährigen Lufthansa-Jubiläum hat die "Stiftung AutoMuseum Volkswagen" im Jahr 2005 ein Exemplar in den Lufthansa-Traditionsfarben in Dienst gestellt. Meinen kleinen Blech-T1 habe ich im September 2010 mit Originalkarton von einer ebay-Verkäuferin in Buenos Aires gekauft.
Modern Toys Lufthansa Volkswagen VW Bus
Ichiko Lufthansa Volkswagen Airport Bus Ichiko Lufthansa Volkswagen Airport Bus Lufthansa Volkswagen T1 Bus von "Ichiko"
Auch der japanische Spielzeughersteller "Ichiko" hatte Mitte der 1960er Jahre einen Volkswagen T1 Bus im Angebot. Das Vollblechmodell ist mit einem Friktionsantrieb ausgestattet. Auf dem vorderen Dach befindet sich ein Blinklicht - auf der Heckseite ist eine Art Antenne angebracht. Dabei scheint es sich um ein Originalteil zu handeln - auf Bildern im Internet habe ich auch andere VW-Busse von "Ichiko" mit einer solchen Antenne an dieser Stelle gesehen.
Den hier abgebildeten "Airport Bus" habe ich im Oktober 2010 bei ebay erstehen können.
Ichiko Lufthansa Volkswagen Airport Bus
Endoh Lufthansa Volkswagen T1 Bus Endoh Lufthansa Volkswagen T1 Bus Lufthansa Volkswagen T1 Bus von "Endoh"
Der dritte Volkswagen T1 Bus in meiner Sammlung wurde vom japanischen Spielzeughersteller "Endoh" hergestellt - vermutlich Mitte der 1960er Jahre. Das Modell ist komplett aus Blech und wird von einem Friktionsmechanismus angetrieben. Die Radkappen mit dem "VW"-Logo und die hervorgehobenen seitlichen Lüftungsöffnungen für den Boxermotor ermöglichen diesem kleinen T1 einen recht realistischen Auftritt. Sehr gut gefallen mir die durchsichtigen Kunststoff-Fenster und die angedeuteten Sitze im Innenraum.
Der "Endoh"-T1 kam im Dezember 2011 via ebay in meine Lufthansa-Modellsammlung.
Endoh Lufthansa Volkswagen T1 Bus
Kyoei Lufthansa airport service car Kyoei Lufthansa airport service car Lufthansa V.I.P. Airport Service Car von "Kyoei".
Amerikanische Straßenkreuzer wurden in den 1960er Jahren sehr häufig von japanischen Spielzeugherstellern nachgebildet. Hier ein Wagen mit dem Lufthansa-Schriftzug aus der Serie "V.I.P. Airport Service Cars" von "Kyoei". Das Blech-Auto wurde in einem Set bestehend aus sechs Fahrzeugen angeboten. Neben dem Lufthansa-Auto gab es den gleichen Modelltyp auch in den Farben von Aer Lingus, BOAC, KLM, Pan Am und SAS - alle mit Friktionsantrieb.
Das Lufthansa-Auto für "ganz besonders wichtige Passagiere" habe ich im Nobember 2010 bei ebay von einem französischen Verkäufer gekauft.
Kyoei Lufthansa airport service car
Home