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Willkommen zur "Lufthansa model-collection"
Herzlich willkommen auf meinen Seiten und vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Sammlung! Seit 2002 trage ich nun schon Flugzeugmodelle und andere Sammlerstücke rund um die Lufthansa zusammen, wobei mein Fokus auf dem Zeitraum von 1955 bis etwa 1985 liegt. Inzwischen gehört die "Lufthansa model-collection" zu den größten privaten Lufthansa-Sammlungen weltweit.

Oft werde ich gefragt, warum ich ausgerechnet alte Modellflugzeuge sammle. Für mich sind die Nachbildungen alter Propeller-Maschinen und Jets wie ein Tor in die Vergangenheit. Die Modelle zeigen, welchen Stellenwert das Reisen per Flugzeug damals noch hatte. Wie auch anderen Fluggesellschaften war es der Lufthansa sehr wichtig, potentiellen Fluggästen die Flaggschiffe der Flotte zu Marketingzwecken näher zu bringen - sowohl was äußere Gestaltungsmerkmale anging als auch die Ausstattung in den Kabinen.
Die Sammlung
Viele Modelle habe ich an verschiedenen Orten in meinem Haus ausgestellt - die meisten davon in einem Kellerraum, den ich eigens für meine Sammlung eingerichtet habe. Dort finden vor allem große Standmodelle Platz - entweder in Glasvitrinen oder direkt in dem Raum selbst.
Diese Modelle im Maßstab 1:100 und 1:50 wurden von der Lufthansa insbesondere in den 1950er und 1960er Jahren aus Marketinggründen in Auftrag gegeben. In den Schaufenstern von Reisebüros oder in den Schalterhallen von Flughäfen sollten diese Exemplare dem Publikum jeweils das neueste Fluggerät zeigen.
Heute sind solche Modelle eine schöne Erinnerung an eine Zeit, als das Reisen per Flugzeug noch etwas Besonderes war. Gleichzeitig beweisen sie, dass die Menschen früher stärker für die Luftfahrt und die entsprechende Technik begeistert werden konnten.

Links: Blick in mein Modellzimmer mit einer Boeing 747 im Maßstab 1:50 und einigen Vitrinen.
Sortiert nach Jahrzehnten
Meine Modelle stelle ich nach Jahrzehnten geordnet aus: In einer Vitrine zeige ich zum Beispiel Flugzeuge, mit denen die Lufthansa ab 1955 den Flugbetrieb nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufnahm - das sind zum Beispiel
  • die Convair CV-340 Metropolitan,
  • die Lockheed L-1049G Super Constellation
  • und die Vickers Viscount.
In der Vitrine befinden sich aber nicht nur klassische Reisebüromodelle, sondern auch alte Blechflugzeuge, die damals als Spielzeuge hergestellt wurden. Auch hier ist zu erkennen, wie groß die Technikbegeisterung in deutschen Kinderzimmern gewesen sein muss: Die Blechflieger sind groß und stabil gefertigt - und sind meist mit elektrischen oder Friktions-Antrieben ausgestattet. Zum Teil handelt es sich hierbei inzwischen um gesuchte Sammlerstücke: Die Super Constellations von "Arnold" und "Tipp & Co", aber auch die Vickers Viscount-Modelle von "Schuco" ("Radiant") und "Biller" sind nach wie vor ein großartiger Anblick.
Oben: Eine Lockheed Super Constellation von "Modellbau Schaarschmidt" (1955).
Erinnerungen an das Jet-Zeitalter
Mit dem Einstieg ins Jet-Zeitalter wurde die Lufthansa eine international bedeutende Fluggesellschaft - und entsprechend wuchs der Wunsch, sich nach außen als Airline mit modernem Fluggerät zu präsentieren - auch mit Modellen zu Marketingzwecken.
Die Unternehmensleitung hatte sich in den späten 1950er Jahren dafür entschieden, mit den Boeing-Typen 707, 720, 727 und 737 eine reine Boeing-Flotte aufzubauen. Parallel dazu bestellte die Lufthansa in den frühen 1960er Jahren bei diversen Herstellern Modelle dieser Flugzeuge. Der Fokus lag auf der 707, dem sogenannten "Intercontinental Jet", und der 727, dem "Europa Jet".
In dieser Zeit vereinheitlichte die Lufthansa die Standfüße der Reisebüromodelle: Sie wurden ab sofort ausschließlich mit runden Tellern in Auftrag gegeben - zuerst in Silber, später in schwarzer Ausführung.

Links: Meine 1960er-Vitrine und der dominante "Europa Jet" - die Boeing 727.
Die Anfänge
Mein großes Interesse gilt den klassischen Jets der ersten und zweiten Generation. Als Schüler habe ich Mitte der 1970er Jahre in der Nähe des Frankfurter Flughafens gelebt - das hat mich geprägt, nicht nur was Flugzeuge angeht, sondern auch in Bezug auf eine Fluggesellschaft. Damals gab es ja praktisch nur eine deutsche Airline - und das war die Lufthansa. Nichts war für mich spannender, als zum Flughafen zu fahren, und dort die Maschinen mit dem Kranich-Logo in die ganze Welt starten zu sehen.
Neidisch war ich damals vor allem auf die Mitarbeiter von Reisebüros: Alles, was ich am Himmel sah, stand da im Modellformat in den Schaufenstern und auf den Schaltern. Einfach ein tolles Bild! Besonders erinnere ich mich an Modelle der Boeing 707 und der McDonnell Douglas DC-10. Schon als Junge stand deshalb der Entschluss fest: Irgendwann wollte ich unbedingt auch einmal solche Standmodelle besitzen. Mittlerweile habe ich mir diesen Wunsch erfüllen können - auch wenn ich relativ spät damit begonnen habe.

Rechts: Ein Schnittmodell einer DC-10 krönt die Decke meines Hobbyraums.
Eingrenzung des Sammelzeitraums
Um die Sammelwut etwas zu begrenzen, konzentriere ich mich bei meinen Reisebüromodellen auf Exemplare, die zwischen 1955 und 1985 im Auftrag der Lufthansa hergestellt wurden. Anfangs bestellte die Lufthansa solche Standmodelle bei deutschen Metallgießereien, die mehr schlecht als recht Gussmodelle fertigten, weil sie mit den Feinheiten des Modellbaus nicht vertraut waren. Später wurden solche Aufträge dann fast komplett an Spezialisten mit Sitz in den Niederlanden und Großbritannien vergeben.
Andere Sammlerstücke
Die Sammlung besteht aber nicht nur aus Flugzeugmodellen aus den 1950er bis 1980er Jahren, sondern auch aus alten Schriftstücken aus diesem Zeitraum: Flugpläne, Werbe-Broschüren oder Safety Cards finde ich sowohl inhaltlich als auch gestalterisch sehr interessant. Auch lassen sich viele dieser Gegenstände gut mit den Modellen ausstellen - wie in einem Museum.
Außerdem lässt sich verfolgen, wie die Lufthansa ihren Marken-Auftritt im Laufe der Zeit immer mehr präzisiert hat - wobei sich der Konzern aus meiner Sicht derzeit mitten in einem Prozess der Marken-Verwässerung befindet, insbesondere durch die "Eurowings"-Strategie im nationalen wie auch im internationalen Geschäft. Doch das ist ein anderes Thema.
Für mich war es früher immer wieder ein Erlebnis, an Bord eines Lufthansa-Flugzeuges zu sein. Ich erinnere mich gerne an eine englischsprachige Werbung aus den frühen 1980er Jahren, in der es hieß: "They make a passenger feel at home". Und genauso habe ich es empfunden! Fliegen mit Lufthansa war wie "zu Hause sein".

Links: Lufthansa-Werbekampagne aus den frühen 1980er Jahren.
Die Anfänge
Die Sammlung, die ich Ihnen auf diesen Seiten zeigen möchte, hat allerdings nicht mit Reisebüromodellen begonnen. Eigentlich war alles ein großer Zufall: 2002 schenkte mir eine Arbeitskollegin ein Blechflugzeug, das sie auf dem Dachboden gefunden hatte. Sie sagte, es sei ein altes Spielzeug ihres Bruders gewesen. Interessiert und dankbar nahm ich das Geschenk an. Erst einige Zeit später fand ich heraus, dass es sich bei dem Modell um die berühmte "Radiant 5600" aus dem Hause Schuco handelte.

Das erste Reisebüromodell
Nach einigen Recherchen im Internet wuchs auch wieder der Wunsch, ein Reisebüro-Modell zu besitzen. Inzwischen war ich Mitglied bei eBay geworden - das Auktionshaus wurde im Laufe der Zeit eine wesentliche Quelle für den Erwerb solcher Modelle.
Anfang 2003 war es dann soweit: Ich konnte eine Lufthansa Boeing 727 im Maßstab 1:100 ersteigern. Das Flugzeug war in der Lufthansa-Bemalung der 1960er Jahre und stand auf einem silbernen Sockel. Völlig ahnungslos hatte ich ein Reisebüro-Modell des spanischen Herstellers Mecater ergattert, das mittlerweile zu den Prunkstücken meiner Sammlung zählt.
Oben: Mein erstes Reisebüromodell - eine Boeing 727 von "Mecater" aus Spanien.
Kleine Modelle im Maßstab 1:200
Neben den großen Reisebüromodellen und alten Blechflugzeugen haben es mir auch kleine Modelle im Maßstab 1:200 angetan. Seit der Jahrtausendwende ist das Angebot an brauchbaren Nachbildungen in diesem Maßstab deutlich angestiegen - wobei der Sammler zwischen Modellen aus Druckguss und Kunststoff wählen kann.

Die "Lufthansa Modell Edition"
Zu den schönsten 1:200-Modellen gehören aus meiner Sicht die Veröffentlichungen im Rahmen der "Lufthansa Modell Edition". Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Lufthansa und des Modellbauers "Herpa". Leider wurde diese Serie viel zu früh beendet. Lediglich vier große Passagierjets wurden aufgelegt: Der Airbus A300-600 sowie die Boeing-Typen 727-230, 737-330 und 747-430.

Links: An Detailreichtum im Maßstab 1:200 nicht zu überbieten: Ein Airbus A300 aus der "Lufthansa Modell Edition" von "Herpa".
Die Homepage - zunächst der Ersatz für einen Hobbyraum

Diese Homepage habe ich Ende 2008 online gestellt. Sie war lange Zeit der Ersatz für einen fehlenden Hobbyraum - doch inzwischen kann ich viele Modelle in meinem "Lufthansa-Zimmer" in meinem Keller in mehreren Glasvitrinen ausstellen.

Alle gezeigten Modelle befinden sich übrigens in dem Zustand, in dem ich sie erworben habe. Sie sind weder restauriert noch sonst irgendwie "behandelt" worden.
In einschlägigen Internet-Foren wird immer wieder darüber diskutiert, ob alte Modelle optisch aufgefrischt werden sollten - egal ob Reisebüroflugzeug oder Spielzeugmodell. Ich finde: Restaurieren ist tabu - es sei denn, es handelt sich um ein Unikat in einem untragbaren Zustand. Wer ein vergilbtes oder zerkratztes Modell besitzt, sollte sich daran erfreuen, ein originales Überbleibsel aus einer längst vergangenen Zeit zu haben. Oft machen kleine Macken gerade den ganzen Charme eines betagten Fliegers aus.
Oben: Mehrere gebraucht angeschaffte Vitrinen beherbergen seit 2015 meine Modelle.
Modell-Ankauf
Nach wie vor bin ich ständig auf der Suche nach gut erhaltenen Lufthansa-Modellen in allen Größen. Falls Sie eines zu verkaufen haben oder jemanden kennen, der ein Modell verkaufen möchte, dann lassen Sie es mich doch bitte wissen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Reisebüromodell oder um ein altes Blechspielzeug handelt - alles könnte in meine Sammlung passen. Auch kommt es überhaupt nicht auf den Zustand an! Wie bereits erwähnt, machen ein Kratzer oder eine Delle hier und da oft den Charme eines alten Modellflugzeugs aus.

Auf Wunsch: Abholung
Schon oft habe ich Modellflugzeuge persönlich bei den Verkäufern abgeholt. Das macht Sinn, wenn ein Post-Versand aufgrund der Größe nicht möglich ist - oder die Gefahr besteht, dass die wertvolle Fracht auf dem Postweg beschädigt werden könnte.
Also, melden Sie sich gerne mit Ihrem Angebot - meine E-Mail-Adresse lautet michael.saunders@lhmc.de.

Links: Meine Frau Marily und ich bei der Abholung einer Lufthansa Boeing 707 im Maßstab 1:50 von "Verkuyl" bei einem Verkäufer in Unterfranken.
Gesuchte Modelle
Obwohl ich schon viele schöne Flugzeugmodelle für meine "Lufthansa model-collection" zusammentragen konnte - einige Stücke fehlen mir noch in der Sammlung. Dabei handelt es sich um Exemplare aus allen meinen drei Sammelgebieten: Reisebüromodelle, Blechflugzeuge und 1:200-Modelle. Vielleicht können Sie mir ja dabei helfen, die Lücken zu schließen. Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang folgendes - und das betone ich gegenüber allen Besuchern dieser Homepage: Was Sie mir verkaufen, bleibt in meiner Sammlung. Ich bin kein Weiterverkäufer. Mir ist es wichtig, auf lhmc.de ein Stück Lufthansa-Geschichte zu erhalten und über das Internet einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen.


Insbesondere bin ich auf der Suche nach folgenden alten Standmodellen:
  • Lufthansa Super Constellation von "Bermel" und "Modellbau Schaarschmidt" - alle Maßstäbe,
  • Lufthansa Convair 340 von "Modellbau Schaarschmidt" - alle Maßstäbe,
  • Lufthansa Vickers Viscount von "Modellbau Schaarschmidt" in 1:50,
  • Lufthansa Cutaway-Modelle (Schnittmodelle) in allen Maßstäben.
Im Bereich Blechflugzeuge würden mich folgende Modelle interessieren:
  • Lufthansa Vickers Viscount "Pilot-Trainer" von "Biller",
  • Lufthansa Concorde von "GAMA".
Modell-Tausch
Um meine Sammlung erweitern zu können, kaufe ich nicht nur Modelle - sehr gerne tausche ich auch den einen oder anderen überzählige Flieger. Sehr groß sind meine Möglichkeiten in diesem Bereich nicht, aber jeder Sammler kennt das: Manchmal hat man gleich mehrere Exemplare eines Modells erworben - zum Beispiel, weil jemand eine komplette Sammlung abzugeben hatte - und so stehen dann diverse Modelle für solche Aktionen bereit.
Bei mir sind es derzeit eine 1:50 Lufthansa 727 von "Raise Up", eine 1:60 Lufthansa 707 von "Raise Up" und eine 1:25 KLM Douglas DC-8 Cutway, ebenfalls von "Raise Up".
Also: Kontaktieren Sie mich einfach mit Ihrem Tausch-Angebot - und bestimmt können wir etwas aushandeln.

Rechts: Mehrere Metall- und Blechmodelle von Lufthansa-Flugzeugen, die in den frühen 1960er Jahren am Himmel zu sehen waren: Zwei Boeing 707 - jeweils von "Mecater" und "Raise Up", flankiert von einer "Tipp & Co" Super Constellation.
Zwei Traumberufe - ein Traumjob
Zum Schluss noch ein paar Worte zu mir: Mein Name ist Michael Saunders - seit jungen Jahren zähle ich mich zum erweiterten Kreis der Luftfahrt-Begeisterten. Sehr gerne hätte ich die Liebe zur Fliegerei zu meinem Beruf gemacht, doch leider hat mir Weitsichtigkeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als klar wurde, dass es wegen schlechter Augen mit der Fliegerei nichts wird, habe ich den Weg in den Journalismus eingeschlagen: Mittlerweile arbeite ich schon lange als Redakteur und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR) in Stuttgart. Ein richtiger Traumjob am Mikrofon und vor der Kamera!

Links: Hier werden die Nachrichten für Baden-Württemberg gemacht: Der Modellsammler im Studio von "SWR Aktuell" beim SWR-Fernsehen in Stuttgart.
Fliegerei - real und virtuell
In die Luft gehe ich regelmäßig - einerseits an Bord von Flügen in der zivilen Luftfahrt, andererseits als großer Fan des "Microsoft Flight Simulator". Seit 1984 habe ich alle Versionen des "Flusi" eifrig benutzt. Vor allem das Boeing 727 Add-on von "Captain Sim" hat es mir in den frühen 2000er Jahren angetan.
Bisheriger Höhepunkt der virtuellen Fliegerei waren Aufenthalte im Home-Cockpit eines Arbeitskollegen, der sich die Kanzel einer Boeing 737-800 im Maßstab 1:1 nachgebaut hat. Ein unvergessliches Erlebnis mit viel 737 Next Generation-Feeling - dennoch muss ich zugeben: Irgendwie bin ich mehr auf analoge "Uhrenladen-Cockpits" fixiert. Das muss wohl mit dem Alter zusammenhängen...
Wer weiß: Vielleicht ergibt sich ja irgendwann mal die Möglichkeit, einen echten "Full Motion Simulator" zu besuchen. Ein Erlebnis wäre es für mich auf jeden Fall!




Rechts: Der Modellsammler im Boeing 737 NG Home-Cockpit eines Arbeitskollegen.
Viel Spaß auf meiner Homepage!
Bleibt mir noch, mich ganz herzlich für Ihren Besuch auf meinen Seiten zu bedanken. Falls Ihnen meine "Lufthansa model-collection" gefallen hat, dann schauen Sie doch mal wieder vorbei. In regelmäßigen Abständen füge ich neue und alte Modelle hinzu - Sie haben also noch längst nicht alles gesehen...
Wie heißt es immer so schön: Ich würde mich freuen, Sie bald mal wieder an Bord begrüßen zu dürfen!

Michael Saunders
Diese Seiten sind rein privater Natur und verfolgen keinen gewerblichen Zweck. Die Homepage hat nichts mit der Fluggesellschaft "Deutsche Lufthansa AG" zu tun. Der Schriftzug "Lufthansa" und das Kranich-Logo sind eingetragene Marken der "Deutschen Lufthansa AG" - beides wird hier nur verwendet, um meine Modellflugzeug-Sammlung zu zeigen.

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